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10.19 Bewertung von Signifikanz- und Sicherheitsrelevanz bei Änderungen an Eisenbahnteilsystemen (16-04-19)

Jegliche Änderung am transeuropäischen Eisenbahnsystem bedarf einer Genehmigung im Sinne der europäischen Interoperabilitätsrichlinie 2008/57/EG. Hierfür ist unter anderem die Anwendung der europäischen Verordnung 402/2013 EU „Common Safety Methods on Risk Assessment“ in Verbindung mit Verordnung 2015/1136 EU, auch bekannt als CSM-Verordnung, CSM-VO oder CSM RA, erforderlich. Das darin beschriebene Risikomanagementverfahren ist im Zuge der Vereinheitlichung der europäischen Eisenbahn für jegliche Änderung eines Eisenbahnteilsystems anzuwenden, welches zum transeuropäischen Netz gehört oder daran anschließt, um ein gemeinsames adäquates Sicherheitsniveau zu gewährleisten.
Das in Form einer Systemdefinition zu beschreibende System ist einer Signifikanzprüfung zu unterziehen.
Jede signifikante Änderung hat den weiteren Einstieg in das Verfahren der CSM-Verordnung zur Folge. Als Vorschlagender im Sinne dieser Verordnung muss man somit die Frage beant
worten, ob die gewünschte Änderung eines Teilsystems der Eisenbahn als sicherheitsrelevant und signifikant anzusehen ist. Hierbei sind verschiedene Aspekte und Kriterien im Hinblick auf das zu ändernde System und die Organisation, welche die Änderung durchführt, zu betrachten. In diesem Seminar werden die hierzu notwendigen Grundlagen sowie mögliche Verfahren vermittelt, welche zur Bewertung der Sicherheitsrelevanz und Signifikanz einer Änderung an einem Teilsystem der europäischen Eisenbahn notwendig sind.
 

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Veranstaltungsinformation

Datum 16.04.2019
Veranstaltungsende 16.04.2019
Teilnahmegebühr zzgl. MwSt 600.00€
 
 
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